Plan to Sleep in 2022 - Baby Elegance

Wie man ein Baby zum Schlafen bringt

Für Eltern ist es selbstverständlich und normal, müde zu sein. Kleine Kinder wachen nachts auf, stehen früher auf, als uns lieb ist, und haben oft Schwierigkeiten, ein Nickerchen zu machen oder tagsüber durchzuschlafen. Wenn Ihr Baby älter wird, gibt es viele Möglichkeiten, die Schlafentwicklung Ihres Babys zu fördern. Die Fortschritte variieren natürlich von Kind zu Kind, aber es gibt bestimmte Übungen, die Ihnen und Ihrer Familie helfen können, in diesem Jahr realistische, altersgerechte Schlafziele zu erreichen.
Betrachten Sie den Schlaf Ihres Kindes als einen Prozess
Die Schlaffähigkeit von Kindern variiert stark – jedes Kind ist einzigartig, ebenso wie jede Familie, und die Verbesserungsrate variiert stark zwischen Kindern gleichen Alters. Vermeiden Sie daher Vergleiche. Viele Faktoren beeinflussen den Schlaf, von der Umgebung (körperlich und emotional), über die Ernährung, die Stimulation bis hin zu den Entscheidungen der Eltern.
Erwarten Sie nicht, dass jeder Tag und jede Nacht gleich ist, sondern arbeiten Sie aktiv an den verschiedenen Phasen mit – fördern Sie sowohl Ihr Kind als auch seine Schlafgewohnheiten und machen Sie sich bewusst, dass Ihr Baby mit Ihrer Unterstützung je nach Alter und Entwicklungsstand optimal schlafen kann.
Achten Sie auf eine regelmäßige Aufwachzeit
Sobald Ihr Baby älter als 4 Monate ist, beginnen Sie den Tag so, dass er spätestens um 7.30 Uhr beginnt. Wenn Ihr Baby schon nach 6.00 Uhr wach ist, betrachten Sie dies als eine angemessene Aufwachzeit und beginnen Sie den Tag.

Lesen Sie die Sprache des Schlafes
Finden Sie heraus, was Ihr Kind tut, wenn es müde wird – achten Sie auf kurzes Augenreiben und Momente der Ruhe, nicht auf offensichtliche Schlafsignale. Wenn Sie ein frühes Schlafsignal erkennen, werden Sie feststellen, dass Ihr Kind besser schläft und durchhält, als wenn Sie auf die großen Signale warten.
Entwickeln Sie einen Rhythmus für den Tag
Flexibilität und Regelmäßigkeit können Schlüsselfaktoren sein, um Ihrem Kind zu einem besseren, tieferen, längeren und intensiveren Schlaf zu verhelfen. Regelmäßiges Füttern und Schlafen schaffen Vorhersehbarkeit, sodass Ihr Kind weiß, was als Nächstes passiert und was es erwartet. So gerät es auch weniger in Panik, wenn das, wonach es verlangt, nicht gegeben wird, und Sie beide können sich auf die Synchronizität Ihrer Beziehung, des Fütterns, des Nickerchens, der Aktivitäten und der Schlafenszeit verlassen.
Eine herzliche, liebevolle und reaktionsschnelle Familienkultur
Wenn Sie aufmerksam, aufmerksam und auf die Bedürfnisse Ihres Babys eingehen, wird die Bindung zwischen Ihnen gestärkt. Ihr Baby wird sich in seinen Bedürfnissen und in der Kommunikation mit Ihnen sicher fühlen, da Sie liebevoll und ohne Verzögerung reagieren. Der Aufbau einer liebevollen Vertrauensbeziehung beginnt bereits bei der Empfängnis und wird im Laufe des Lebens zwischen Ihnen wachsen. Seien Sie für Ihr Baby da, halten Sie Blickkontakt, sprechen Sie mit ihm und halten Sie auch nachts Blickkontakt, damit es Ihre Anwesenheit und emotionale Verfügbarkeit immer spürt.
Eine schlaffreundliche Umgebung
Schlaf liebt Dunkelheit: Sie sendet die richtigen Signale an das Gehirn, unterstützt durch das Schlafhormon Melatonin zur Schlafenszeit. Sorgen Sie dafür, dass der Raum ausreichend dunkel, warm und frei von störenden Ablenkungen ist. Mit sechs Monaten ist ein herkömmliches Kinderbett möglicherweise der beste Schlafplatz, damit Ihr Baby sich ungestört entspannen kann.

Die Schlafenszeitroutine
Planen Sie mindestens 20 Minuten ein, um Ihr Baby auf die Schlafenszeit vorzubereiten. Entwickeln Sie eine ruhige Abfolge von Ereignissen, die signalisieren, dass der Schlaf bald kommt. Idealerweise bieten Sie diese Aktivität im Schlafzimmer an, in dem Ihr Kind schläft, anstatt die Schlafenszeit in einem anderen Zimmer oder im Erdgeschoss zu verbringen. So ermöglichen Sie Ihrem Kind viel wichtige Interaktion und helfen ihm, den Übergang vom Wachsein zum Schlafen zu meistern.
Mehr wach als schlafend
Wenn Ihr Kind älter wird – insbesondere ab 6 Monaten –, kann es ihm guttun, wach zu sein, bevor es ins Bettchen kommt. Es ist durchaus üblich, dass Eltern ihr Baby schlafend ins Bettchen legen – dies kann jedoch seine Schlaffähigkeit beeinträchtigen und zu mehrmaligem nächtlichem Aufwachen führen. Es kann hilfreich sein, Ihr Kind bei diesem Übergang mit meinem „Bleiben und Unterstützen“-Ansatz zu unterstützen, während Sie beginnen, seine Schlaftendenz zu entwickeln und es auf seinem Weg zu besserem Schlaf zu begleiten.
Bei der Planung Ihres Schlafplans ist es hilfreich, Ihre Absichten, die geplanten Änderungen und den Umgang mit auftretenden Hindernissen aufzuschreiben. So haben Sie eine Quelle, auf die Sie zurückgreifen können, wenn der Prozess abweicht, was durchaus vorkommen kann. Führen Sie ein Schlafprotokoll, damit Sie Ihren Plan überprüfen und gegebenenfalls anpassen können, um weiterhin an Ihren Schlafzielen für das neue Jahr zu arbeiten. Viel Erfolg!

Lucy Wolfe ist Schlafberaterin, Co-Creation-Eltern- und Beziehungsberaterin, Autorin von „The Baby Sleep Solution“ und „All About The Baby Sleep Solution“, Erfinderin von „Sleep Through“, einem natürlichen Schlafspray und entspannenden Salben für Bett und Körper, und Mutter von vier Kindern. Sie betreibt eine private Schlafberatungspraxis, in der sie Familien weltweit ihr Wissen, ihre Expertise und wertvolle Unterstützung bietet. Besuchen Sie www.sleepmatters.ie | +35387 2683584 oder |lucy@sleepmatters.ie